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Kinder: Lernen mit dem Computer?

Für unseren Nachwuchs sind Computer ganz selbstverständlich. Allerdings nicht nur zur Unterhaltung kann die Elektronik genutzt werden, sondern auch zur Bildung. Welchen pädagogischen Wert hat allerdings Lernsoftware von heute?

Entscheidung ist nicht einfach

Ob Lernsoftware für den heimischen Computer sinnvoll ist, lässt sich natürlich nicht immer ganz genau sagen. Zu viele Meinungen, die dafür oder dagegen sprechen, stehen im Raum. Grundsätzlich spricht allerdings nichts gegen den Einsatz von altersgerechter Lernsoftware. Genau wie bei Computerspielen sollten Eltern allerdings darauf achten, dass ihr Nachwuchs nur befristete Zeit vor dem Rechner, ob nun spielend oder lernend, verbringt. Vor allem den persönlichen Kontakt zu Gleichaltrigen können kein Computer und keine Software ersetzen.

Selbst ausprobieren

Eltern können sich im Fachgeschäft über mögliche Programme für ihre Kinder informieren. In der Regel erfährt man hier schnell, wie sehr die Software den Nachwuchs beanspruchen wird. Zudem sollte sich die Software möglichst an die Interessen der Kinder anpassen, damit sie nicht binnen kürzester Zeit langweilig wird. Eltern, die sich unsicher sind, sollten die betreffende Software zunächst einmal selbst und ohne Anwesenheit der Kinder ausprobieren, um deren Nutzen beurteilen zu können.

Grundsätzlich sollte man gerade bei Kindern auf gewaltverherrlichende Spiele und Anwendungen verzichten.

Eltern müssen Interesse zeigen

Viele Eltern wissen oft gar nicht so ganz genau, was ihre Kinder eigentlich am Computer tun. Der Nachwuchs hat oft aus dem Freundeskreis oder aus dem Internet ein neues Spiel besorgt, dass die Eltern nicht kennen. So fällt es natürlich schwer, zu beurteilen, ob die Zeit am Rechner sinnvoll verbracht wird. Eltern sollten sich daher grundsätzlich mit dem Tun und Handeln ihrer Kinder am Computer beschäftigen und sich interessiert zeigen. Gegebenenfalls hilft auch ein wenig Umgang mit der entsprechenden Software ohne die Anwesenheit des Kindes.

Auf Empfehlungen hören

Wer seinen Kinder wirklich etwas Gutes tun und eine unterhaltsame wie pädagogisch wertvolle Anwendung erstehen möchte, sollte sich auf Empfehlungen stützen. Diese können durchaus von anderen Eltern ausgesprochen werden. Auch die Betreuung im Kindergarten oder die Lehrer in der Schule können oftmals geeignete Software empfehlen. Hersteller von Schulliteratur bieten zusätzlich zu den konventionellen Werken kindgerechte Versionen für den Computer.

Fazit

Das Bestreben der Kinder, sich ausgiebig am Computer zu beschäftigen, ist ungebrochen. Anders, als viele annehmen, können sich hier deutliche Lerneffekte einstellen. Voraussetzung ist die richtige Software, die mit etwas Recherche schnell gefunden werden kann.